Lebenslauf-Hilfe ist phantastisch!
Ingeborg Schäuble, Vorsitzende der Welthungerhilfe
Ingeborg Schäuble
dankt für Lebenslauf-Hilfe
Trier. Große Abschlussveranstaltung
der Lebensläufe-Aktion im Kurfürstlichen Palais. Schüler
der Region sammeln mehr als 200 000 Mark für die Projekte der Welthungerhilfe.
"Was ihr auf die Beine gestellt habt, war
phantastisch"! Die Vorsitzende der Welthungerhilfe, Ingeborg Schäuble,
war voll des Lobes über das Engagement der 13 000 Teilnehmer an
der diesjährigen "Tour d´ Europe Fair Play - Lebensläufe".
Mehr als 40 Schulen hatten das Projekt unterstützt und mit diversen
Aktionen 231 000 Mark für den guten Zweck gesammelt. Damit übertrafen
sie sogar das gute Ergebnis des Vorjahres.
Die Gelder fließen in zwei von der Deutschen Welthungerhilfe geförderte
Projekte in Ruanda. In der vom Bürgerkrieg zerstörten Präfektur
Gitamama werden 74 von verwaisten Kindern und Jugendlichen geführte
Haushalte unterstützt. Weiterhin fördert ein Projekt die Gewinnung
von neuem Acker- und Weideland.
Mit der Tour d´Europe Fair Play und den Lebensläufen wurden
zum dritten Mal zwei Projekte auf die Beine gestellt, die sich in Zielrichtung
und Organisation ergänzen. Ziele waren die Förderung des Fair-Play-Gedankens,
der Völkerverständigung und Gewaltfreiheit in Sport und Gesellschaft.
Mit den Lebensläufen, die in Kooperation mit der Deutschen Welthungerhilfe
durchgeführt wurden, bewiesen die Schüler ihr Engagement für
Kinder und Jugendliche in der Dritten Welt.
In der Region Trier sind zwei Aktionen hervorzuheben: Ende September
fand anlässlich der bundesweiten Woche der Welthungerhilfe ein
von der Europäischen Akademie des rheinland-pfälzischen Sports
und dem städtischen Sportamt veranstalteter Tag der Lebensläufe
im Moselstadion statt. Schüler aus zehn Schulen rannten hier für
einen guten Zweck. Den Menschen in Ruanda zu helfen, war das Leitmotiv
der diesjährigen Tour d´Europe. Zum dritten Mal radelten
über 100 sportbegeisterte Schüler bei der zehntägigen
Fahrradtour durch mehrere europäische Länder und warben für
den grenzüberschreitenden Fair-Play-Gedanken. Sponsoren unterstützten
die Radler mit Kilometergeld und professioneller Ausrüstung auf
ihrem Weg von St. Vith in Belgien nach Trier.
Ein besonderes Lob erhielt das Max-Planck Gymnasium: Mit 18 000 Mark
hatte die Schule, die größte Einzelspende der diesjährigen
Aktion aufgebracht.
Folgende Schulen wurden außerdem für ihr Engagement geehrt:
Auguste-Viktoria-Gymnasium Trier, Grundschule Feyen, Hauptschule Konz,
Hauptschule Ehrang, Johann Hermann-Grundschule Euren, Jugendzentrum
Helenenberg, Kurfürst-Balduin Hauptschule, Privatschule St. Maximin
sowie die Porta-Nigra Schule.