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Die Preisträger des Fair-im-Sport-Preises 1998

 

 

Platz

Preisträger

Ort

Sportart

Preis

1

Die Basketballer der DJK St. Arnual

St. Arnual

Basketball

2.000 DM

1

Das Gymnasium Saarbrücken

Saarbrücken

Allgemein

2.000 DM

1

Julian Balder

Trier

Karate

2.000 DM

4-10

Leichtathletik-Gemeinschaft

Pronsfeld-Lünebach

Leichtathletik


Waren-

Gutscheine im Wert von

1000 DM

4-10

DJK Rastpfuhl/Russhütte

Rastpfuhl/ Russhütte

Fussball

4-10

Trier Kanufahrer

Trier

Kanu

4-10

Klasse 4a Grundschule St. Martin

Trier

Allgemein

4-10

Projektgr. „Trier-West-Side-Story“

Kurfürst-Balduin-Hauptschule Trier

Trier

Allgemein

4-10

DJK LT Helenberg

Helenberg

Allgemein

4-10

Monika Ferber und Marlene Klein vom LT FSV Ralingen

Ralingen

Laufen


Die Gewinner Plätze 1. bis 3.: (1998 gleichwertig vergeben)


Die Basketballer der DJK St. Arnual

Die Basketballer der DJK St. Arnual führten eine Benefizveranstaltung zugunsten kriegsgeschädigter Kinder aus Bosnien-Herzegowina durch. Neben einem Eintrag ins Guiness-Buch für 84600 Basketballkörbe in 24 Stunden kam eine Spendensumme von beinahe 4000,- DM zusammen. Die DJK-Basketballer zeigten damit vorbildlich auf, dass Sport mehr ist als reiner Wettkampf und Leistungsvergleich.


Das Gymnasium Saarbrücken

Das Gymnasium Saarbrücken folgte dem Aufruf der Welthungerhilfe und des Deutschen Leichtathletikverbandes und führte eine Veranstaltung im Rahmen der Aktion Lebensläufe durch. Es mussten Sponsoren gefunden werden, die für jeden gelaufenen Kilometer einen festen Betrag zu spenden bereit waren, und nach all den Mühen im Vorfeld kamen nach Abschluss der Veranstaltung, an dem die gesamte Schule mitgelaufen war, die stattliche Summe von 9.740,- DM zusammen. Dieses Geld konnte dann für ein Projekt der Welthungerhilfe in Afrika verwendet werden.


Julian Balder (Trierischer Volksfreund, 22. Januar 99)

Julian Balder nahm an einem Karate-Wettkampf in Hassloch teil und kam souverän bis ins Finale. Bei diesen Wettkämpfen dürfen Wertungen nur durch Treffer ohne Kontakt erzielt werden. Einen stürmischen und in der Endphase unkontrollierten Angriff seines Gegners konterte Julian, und traf seinen Gegner unbeabsichtigt so stark, dass dieser den Kampf nicht fortsetzen konnte. Obwohl kein Verschulden seinerseits vorlag und er regelgerecht zum Sieger erklärt wurde, übergab er (am Tag des Turniers erst 10 Jahre alt) seinem Kontrahenten bei der Siegerehrung den ersten Preis. Das ist fair im Sinne des Wortes!


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