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Preisträger des
Fair-im-Sport-Preises 1999
Platz 1-3
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DJK
St. Matthias Trier - Jugendabteilung
Auch die DJK St. Matthias ist ein Beispiel für die
Vermittlung der sportlichen Werte über das Fußballspiel hinaus. Alle 10
Jugendmannschaften erhielten in der abgelaufenen Saison weder rote Karten
noch Sperren. Die 26 ehrenamtlichen Trainer und Betreuer legen größten
Wert auf sportlichen Erfolg, allerdings nur in Verbindung mit sportlich
fairem Verhalten der Kinder und Jugendlicher. Dieser Fair Play - Gedanke
wird in gemeinsamen Zeltlagern, Ausflügen und durch die Pflege internationaler
Freundschaftsbeziehungen, z.B. zu Mannschaften aus Luxemburg, seit Jahren
gepflegt. All diese Faktoren haben die Jury veranlaßt die DJK St. Matthias
mit dem Fair im Sport - Preis 1999 auszuzeichnen.
Heinz Schumacher - Journalist - Verfechter des Fair
Play - Gedankens
Seit Jahren Heinz Schumacher widmet dem Fair Play
seit Jahren einen Teil seiner Arbeit. In seinen Artikeln werden nicht
nur aktuelle Beispiele, die wie er selbst sagt, immer seltener werden,
verarbeitet, sondern er versucht auch längst vergangene oder gar vergessene
Fair Play Aktionen wieder wach zu rufen. Seine Artikel tragen Titel wie:
- Wenn Fairness Fanatiker empört - Aus Rage wird Heiterkeit / Fairness
ist das Wichtigste - Die drei Männer im Feuerofen (Kahn, Basler und Matthäus)
- Der Streit und die Versöhnung Erinnerungen an die Olympiade in Rom aus
dem Jahre 1960 gehören genauso dazu, wie Anekdoten aus dem Fußball der
50er Jahre. Heinz Schumacher versucht durch seine Arbeit den Fairness
- Gedanken wach zu halten. Immer wieder schildert er Ereignisse, veröffentlicht
kritische Betrachtungen und journalistische Kommentare, um uns das Schwinden
dieser Werte vor Augen zu führen. Die Jury ehrt mit der Verleihung des
Fair im Sport - Preises 1999 einen Mann, der sich der Bedeutung der Fairness
schon immer bewußt war und mit seiner Arbeit einen wichtigen Beitrag zum
Fortbestand dieses Gedanken beiträgt.
Thomas-Morus-Gymnasium Daun - Lebensläufe 1999
Wir verleihen den Fair im Sport - Preis 1999 dem
Thomas-Morus-Gymnasium in Daun für das großes Engagement im Rahmen der
Aktion "Lebensläufe" der Welthungerhilfe. Mit insgesamt mehr als 600 Teilnehmern
und einem "erlaufenen" Spendenaufkommen von rund 17.000 DM, zeigte das
Thomas-Morus-Gymnasium eindrucksvoll, das "Fair Play" und "Solidarität"
keine leeren Phrasen darstellen. Im Jahr 1999 konnte der Welthungerhilfe
der Betrag von 17.000,- DM zur Verfügung gestellt werden. Über 600 Schüler
waren an der größten Lebenslaufaktion beteiligt. Für diese enorme, auch
organisatorische, Leistung, verleiht die Jury dem Thomas-Morus-Gymnasium
den Fair im Sport - Preis 1999.
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