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2000

 

Tourbericht
(Seite 4)

Bei der Fahrt zur Turnhalle des TV Bad Sobernheim wurden sie auch von außen kräftig erfrischt, als sich ein heftiger Gewitterguss über ihnen entlud -400 m vor dem Ziel. Nach einer Stunde war dieses Schauspiel vorbei, die Sonne strahlte wieder und lud zu einem Besuch des Barfußpfades ein. Hier tobten sich vor allem die beiden Fußballmädchen im Fair Play Team richtig aus. Ein Betreuer fand mit dem Ausdruck: "Wilmots, das Kampfschwein" die treffendste Bezeichnung für die beiden Mädchen. Wie in allen anderen Unterkünften hatte auch in Bad Sobernheim Präsident Rolf Beilke alles perfekt organisiert. Manfred Dietz aus Bad Sobernheim, der Präsident des Europool Sport, dessen Anliegen die Zusammenarbeit im Sport in Europa ist, lobte beim Abendessen sowohl die Initiatoren dieses Fair Play Projektes wie auch die Jugendlichen und ihre Betreuer genauso wie die Organisatoren an den Etappenorten.

Um auch bei der letzten und schwierigsten Etappe die Unfallgefahr zu minimieren und eine Überforderung auf der Fahrt über den Hunsrück nach Trier auszuschließen, setzten Herbert Ehlen und Klaus Klaeren ab Herrstein zusätzlich einen LKW zum Transport von 30 Rädern und zwei Kleinbusse ein, um die schwächeren Radler zur Mosel nach Schweich zu bringen. In Herrstein begann nach der Mittagspause dieser Transfer. Die übrigen Radler machten erst in Morbach Rast.

Von Bad Sobernheim bis Trier wurde die Fair Play Tour vom SWR3 begleitet. Ein Dreierteam filmte und interviewte den ganzen Tag. Am Abend dann auf SWR3 das Ergebnis: -1Minute und 30 Sekunden Sendezeit- für dieses Riesen Fair Play Projekt.
Perfekt war allerdings das Verhalten, die Disziplin und die Form der jungen Fair Play Sportler. An diesem Tag hätte man einen Lehrfilm für Gruppenfahrten drehen können.

Großer Bahnhof an der Europäischen Sportakademie in Trier, wo viele Eltern ihre Kinder wohlbehalten in die Arme schließen konnten. Hajo Laas, Vizepräsident des LSB Rheinland und Vorstand der Sportakademie sprach allen Beteiligten an diesem Projekt ein großes Kompliment aus und sprach sich für eine Fortsetzung aus. Herbert Ehlen hob in seinen Abschlussworten das Engagement der Betreuer heraus. Er war überzeugt, dass diese Woche die Jugendlichen wie es auch der Trikotsponsor verspricht, einen guten Schritt weiter auf der Suche nach der richtigen Tür auf ihrem Lebensweg gebracht hat. Ganz herzlich dankte er auch den Sponsoren, die dieses Projekt ermöglichten.

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