 In
einer Urkunde der Zeit um 830 wird erstmals der Königshof
Lutra erwähnt. Mit der Verleihung der Marktrechte durch
Kaiser Otto III. im Jahr 985 und dem Bau einer Kaiserpfalz
durch Kaiser Friedrich I. Barbarossa im Jahr 1152 trat eine
Wende in der Entwicklung des Dorfes Lutra ein. Der Kaiser
selbst hielt sich mehrmals in diesem Palast auf, was dann
Jahrhunderte später der Stadt den Beinamen "Barbarossa-
Stadt" einbrachte. Aufschwung erlebte Kaiserslautern mit
Pfalzgraf Johann Casimir, der "Jäger aus Kurpfalz".
Der 30jährige Krieg, die Besetzung durch spanische, schwedische
und französische Truppen hinterließen in dem mittelalterlichen
Städtchen Spuren der Verwüstung. Unter Napoleon wurde Kaiserslautern
Sitz einer Unterpräfektur. Nach Beendigung der napoleonischen
Herrschaft kam die Stadt mit der gesamten Pfalz zu Bayern.
Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die Fruchthalle gebaut,
in der 1849 die pfälzische Revolutionsregierung tagte. Kaiserslautern
hat sich im Laufe der Zeiten zu
einer attraktiven, modernen Stadt entwickelt. |