Die schriftlich bezeugte
Geschichte Luxemburgs, der `Lucilinburhuc` auf dem Bockfelsen,
setzt um das Jahr 963 ein. Zu dem Zeitpunkt ließ Graf Siegfried
aus dem Geschlecht der Ardennergrafen, der Gründer des ersten
Hauses Luxemburg, auf dem Gebiet der heutigen Hauptstadt
Luxemburg eine feste Burg bauen. Von hier aus entwickelte
sich während der nachfolgenden neun Jahrhunderte die beeindruckende
Festungsstadt, der man das Beiwort Gibraltar des Nordens'
gab.

Im Jahr 1244 bekamen die Bürger
der Stadt Luxemburg durch Gräfin Ermesinde ihre Freiheitsurkunde
ausgehändigt. Ihren mittelalterlichen Höhepunkt erreichte
die Luxemburger Geschichte, als vier Grafen aus dem Hause
Luxemburg im 14. und 15. Jh. den deutschen
Kaiserthron bestiegen (Heinrich VII., Karl IV, Wenzel und
Sigismund). Weitere Angehörige des Hauses
Luxemburg wurden Könige von Böhmen, von Ungarn.
Im Jahr 1354 erhob Kaiser Karl IV. die Grafschaft Luxemburg
zum
Herzogtum.
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