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2000

Fair Play der Sponsoren

"Türen, die passen" - Treffender kann kein Slogan die Absicht der Fair Play Tour d`Europe sein wie der des Trikotsponsor Prüm, der seinen Kunden die auf sie zugeschnittene Tür verspricht. Auch die Fair Play Initiatoren wollen mit ihren Projekten Kindern und Jugendlichen die passenden Türen für ihren Lebensweg zeigen.

Gerade in der Pubertät sind die Jugendlichen auf der Suche nach Orientierung und geraten dabei ganz schnell in Gefahr, die falschen Türen zu öffnen. Udo Roggendorf vom Türenwerk Prüm sagte spontan seine Unterstützung der Fair Play Tour zu, weil er neben dem Werbeeffekt auch einen Beitrag zur Erziehung von Heranwachsenden in dem Projekt für sein Unternehmen entdeckte. Mit Liebe fürs Detail entwarf er zusammen mit Siggi Reifferscheid von der Firma Cycle Wear aus Pirna, unserem Radbekleidungsspezialisten, ein tolles Trikot für die Fair Play Tour..

Siggi Reifferscheid, ein "alter" Freund aus Freilingen, hat bisher alle unsere Fair Play Projekte uneigennützig unterstützt, ebenso wie Werner Goretzky von der Firma Safety Seal aus Essen, der uns die Radhelme zum Selbstkostenpreis überlässt. Bei jeder Fahrt hat es bisher kleinere Stürze gegeben, die jedoch dank der Helmpflicht ohne Schaden für die Betroffenen verliefen. Alle Teilnehmer der Fair Play Tour bilden die "Euro FiT AG". Die FiT AG ist ein Projekt der Deutschen Verkehrswacht in Meckenheim. Deren Projektleiterin Gabriele Scheulen weiß um den erzieherischen Wert dieses großen Radprojektes durch die intensive Vor- und Nachbereitung sowie die neuntägige Radtour selbst. Dort werden die Kinder intensiv in Sachen Verkehrssicherheit und faire Verhaltensweisen geschult.

Einen weiteren Beitrag zur Finanzierung des Kopfschutzes leisten die Sparkassen in Trier, Bitburg und Daun auf Betreiben von Marketingchef Alo Manstein von der KSK Daun hin. Dieser ließ es sich auch nicht nehmen die Fair Play Tour d`Europe am 24.6.2000 um 10.00 Uhr zusammen mit Udo Roggendorf an der Graf Salentin Schule in Jünkerath zu starten. Die Gesundheitskasse AOK in Trier sieht in dem Radprojekt vor allem den gesundheitlichen Aspekt. Damit die Radler unterwegs immer gut hydriert sind, stiftete sie für jeden Teilnehmer zwei 0,7 l - Flaschen. Diese mit Inhalt zu füllen, oblag dem Mercedes unter den deutschen Mineralbrunnen. Der Gerolsteiner Brunnen spendete den jungen Sportlern das köstliche Nass. Dabei konnten sie aus einem reichhaltigen Angebot auswählen. Damit die Getränke neben den übrigen Lebensmitteln und dem ganzen Tourgepäck der Radfahrer transportiert werden konnten, stellte die Logistikfirma MCR unter Ansgar Groß einen stattlichen 7,5 - Tonner zur Verfügung.

MCR ist eine Tochterfirma von MCL oder besser bekannt unter dem Namen "Reifen Meyer", einer große Reifen- und Felgenfirma. Ihr Chef Hubert Vietoris ist sich seiner sozialen Verantwortung bewusst und ist für Projekte, die die Jugend fordern und fördern, immer zu haben. Der von ihm gestiftete LKW stellte das Herzstück der Begleitkolonne dar. Durch seine Beschriftung war er auch gleichzeitig ein Blickfang für die Öffentlichkeit. Die Gestaltung und Beschriftung übernahm die AK Werbetechnik aus Lissendorf völlig kostenlos. Hier legten sich besonders Peter Engels und Ekki Lorse ins Zeug. Innerhalb kürzester Zeit und ohne viel Aufhebens zauberten sie aus dem weißen Kasten-LKW das Tour-Prunkstück. Dieses Ding musste aber auch gefahren werden. Hier zeigte sich das Jugendamt in Daun sehr großzügig.

Neben einer Finanzspritze für Verpflegung und Benzin sowie einem Kleinbus als Begleitfahrzeug stellte es mit Kurt Laux ein Juwel ab, der nicht nur den LKW durch dick und dünn fuhr, sondern nebenbei den gesamten Begleittross dirigierte und die Versorgung inclusive Quartierauf- und abbau im Griff hatte. Darüber hinaus fungierte er auch noch als Kameramann. Unser Fahrradmechaniker Alfred Jax aus Kelberg sponserte seine Arbeitskraft und diverse Ersatzteile für defekte Bikes. Unermüdlich schraubte er in den Pausen sowie morgens und abends an den Rädern der Kinder.



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